Entrümpelung nach Todesfall: respektvoll, diskret und mit klarer Struktur
Nach einem Todesfall prasseln Entscheidungen auf Angehörige oder eine Erbengemeinschaft ein: Wohnung kündigen, Schlüssel organisieren, Fristen einhalten, Erinnerungsstücke sichern. Eine Entrümpelung nach Todesfall sollte in dieser Situation vor allem eines leisten: entlasten – ohne Druck, ohne Unruhe und ohne unnötige Rückfragen.
Wir arbeiten ruhig, respektvoll und diskret. Der Ablauf wird im Vorfeld abgestimmt, damit vor Ort keine schwierigen Entscheidungen unter Zeitdruck entstehen.
Was wir unter einer Nachlassräumung verstehen
Bei einer Nachlassräumung geht es nicht nur um Möbel. Oft sind es Schubladeninhalte, Dokumente, Fotos, Schmuckschatullen, Schlüssel, Briefumschläge und persönliche Dinge, die übersehen werden. Wir räumen deshalb nicht „blind“, sondern mit System: erst Sichtung nach Vorgabe, dann Sortierung, dann Abtransport.
So läuft die Entrümpelung Schritt für Schritt
- Vorgespräch: Welche Räume gehören dazu? Welche Fristen gibt es? Wer entscheidet?
- Schutz & Kennzeichnung: Bereiche oder Gegenstände, die unangetastet bleiben, werden klar markiert.
- Sichtung nach Vorgabe: Dokumente und Erinnerungsstücke werden separat gesammelt.
- Räumung: Möbel, Hausrat, Keller/ Dachboden, Nebenräume – geordnet und ohne Hektik.
- Entsorgung: fachgerecht, getrennt nach Materialgruppen, auf Wunsch mit Nachweisen.
- Übergabe: besenrein und so vorbereitet, dass Vermieter/Hausverwaltung abnehmen können.
Diskretion im Haus – gerade in Mehrfamilienhäusern wichtig
Viele Angehörige wünschen sich, dass die Räumung möglichst unauffällig abläuft. Wir organisieren die Anfahrt neutral, halten Laufwege sauber und reduzieren Lärm, wo es sinnvoll ist. In Absprache koordinieren wir Zeitfenster mit Hausverwaltung oder Nachbarn, damit die Situation nicht unnötig sichtbar wird.
Wenn Keller, Dachboden und Nebenräume dazugehören
Gerade bei älteren Mietverhältnissen ist viel in Nebenflächen ausgelagert: Kartons, Werkzeug, Kleidung, Bücher, Erinnerungsstücke. Wir räumen diese Bereiche getrennt und übersichtlich, damit nichts verloren geht und die Wohnung am Ende wirklich vollständig übergeben werden kann.
Übergabefertiger Zustand – worauf Vermieter häufig achten
- Restmöbel, Lampen, Gardinenstangen, lose Regalböden
- „Kleinteile“ in Küche/Bad (Schränke, Ablagen, Altgeräte)
- Spuren in Kellerabteilen und Gemeinschaftsflächen
Wir führen am Ende eine Abschlusskontrolle durch, damit keine typischen Überbleibsel liegen bleiben, die später zu Nachforderungen führen können.
Für Erbengemeinschaften: klare Kommunikation, klare Zuständigkeiten
Wenn mehrere Personen entscheiden, entsteht schnell Abstimmungsaufwand. Wir arbeiten mit einem definierten Ansprechpartner und dokumentieren den Fortschritt, damit alle Beteiligten denselben Stand haben. Das spart Diskussionen – und reduziert die emotionale Belastung.
Ein Ergebnis, das Ruhe schafft
Am Ende soll nicht nur die Wohnung leer sein. Sie soll geordnet übergeben werden können, ohne dass Angehörige noch Tage mit Nacharbeiten verbringen. Genau darauf ist unsere Entrümpelung nach Todesfall ausgelegt: strukturiert, respektvoll, zuverlässig.


