Entkernung & Rückbau: die saubere Basis für Umbau, Sanierung und neue Grundrisse
Eine gute Entkernung ist keine Abrissparty – sie ist Präzisionsarbeit. Ziel ist, alles zu entfernen, was dem neuen Ausbau im Weg steht, ohne tragende Strukturen zu beschädigen und ohne die Baustelle im Staub versinken zu lassen. Wir entkernen planbar, sicher und abgestimmt auf Ihren Bauablauf.
Je klarer die Schnittstellen, desto schneller läuft der Umbau. Deshalb stimmen wir Demontagebereiche, Containerlogistik und Schutzmaßnahmen vorab mit Bauleitung, Eigentümer oder Handwerksbetrieben ab.
Teil- oder Komplettentkernung – was das konkret bedeutet
- Teilentkernung: gezielte Demontage in einzelnen Räumen oder Gewerkezonen (z. B. Bad, Küche, Bodenaufbau).
- Komplettentkernung: Rückbau bis auf den Rohbauzustand, inklusive Ausbaugewerken und Einbauten.
Welche Bauteile typischerweise entfernt werden
- Deckenverkleidungen, abgehängte Decken, Installationsschächte (nach Freigabe)
- Bodenbeläge, Estrichaufbauten (projektabhängig), Sockelleisten
- Fliesen, Sanitärkeramik, Küchen und Einbauten
- Nicht tragende Innenwände, Trockenbaukonstruktionen (gemäß Planung)
- Türzargen, Einbauschränke, Wandverkleidungen
Staub, Lärm, Schutz: so bleibt die Baustelle kontrollierbar
Entkernung erzeugt Staub und Schutt – das lässt sich nicht wegdiskutieren, aber sehr wohl steuern. Wir setzen auf Staubschutzwände, Abklebungen, Laufwegschutz und saubere Trennung von Arbeits- und Nutzbereichen. Wenn in angrenzenden Einheiten weitergearbeitet oder gewohnt wird, planen wir die Entkernung in Etappen.
Materialtrennung & Entsorgung – entscheidend für Tempo und Ordnung
Rückbau ist dann effizient, wenn Materialströme stimmen. Wir trennen Schutt, Holz, Metall, Elektro und Mischfraktionen so, dass Containerwechsel schnell gehen und der Abtransport nicht den Bauablauf blockiert. Entsorgungswege und Stellflächen werden vorab festgelegt – inklusive Zufahrt, Kran-/Hebemöglichkeiten und Absetzpunkten.
Ablauf: vom Aufmaß bis zur Übergabe an den Ausbau
- Objektbegehung mit Planabgleich, Zugängen, Lastwegen und Schutzkonzept.
- Rückbauplan mit Reihenfolge (z. B. erst Einbauten, dann Decken, dann Boden), damit nichts „eingeschlossen“ bleibt.
- Durchführung mit klaren Zonen und täglicher Grobreinigung, damit Folgegewerke starten können.
- Übergabe in definiertem Zustand – idealerweise so, dass Ausbauarbeiten ohne Verzögerung beginnen.
Wichtige Hinweise zu Schadstoffen und Altbausubstanz
In älteren Gebäuden können Materialien vorkommen, die besondere Prüfungen erfordern. Wenn bei der Begehung Hinweise auf potenziell belastete Baustoffe auftauchen, wird das Thema vor Start geklärt und die nächsten Schritte werden entsprechend geplant. Sicherheit und Regelkonformität gehen hier vor Geschwindigkeit.
Das Ergebnis: eine klare Baustelle statt Rückbau-Baustellenchaos
Nach der Entkernung zählt vor allem eines: Der Ausbau muss ohne Nacharbeit starten können. Sie erhalten eine definierte Ausgangslage, saubere Materialströme und einen Rückbau, der sich in Ihren Terminplan einfügt – nicht dagegen arbeitet.


